| ......der Löschgruppe Affeln |
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Zum 27. März 1927 lud der damalige Ortsvorsteher Johannes Kemper zur Gründungsversammlung ein, und 32 zum Dienst an der Allgemeinheit bereite Bürger kamen. Männer aus Affeln, die Aufnahme von Altenaffelner und Blintroper Bürgernerfolgte in späteren Zeiten. Erschienen am denkwürdigen Abend war auch Amtmann Dr. Eickhoff aus Balve. Er hatte die Gründung angeregt und leitete nun die Informations- und Beratungsgespräche, die mit der Wahl von Führungskräften der ins Leben gerufenen Feuerwehr abgeschlossen wurde.
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| Amtsfeuerwehrfest Affeln) |
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Im "Dritten Reich" wurden die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren unter Einbuße ihrer Selbstständigkeit Teile von Amtswehren, und diese waren Polizeiverwaltungen unterstellt. Sie hießen nun Feuerwschutzpolizei. Zum Wesen der nationalsozialistischen Gleichschaltung gehörte auch das Führerprinzip. Es gab keine Wahlen mehr, es wurde ernannt. Der Verlust der Entscheidungsbefugnisse führte dazu, das in der sogenannten Reichskristallnacht, als die Synagogen brannten, die Feuerwehren nicht löschen durften, sie hatten sich auf den Schutz angrenzender Genbäude zu beschränken. Von dieser Gewissenskonflikt-Situation blieb die Affelner Wehr wie die meistens ländlichen Feuerwehren zum Glück verschont nicht jedoch von dem Problem, auch in den Kriegsjahren die Einsatzfähigkeit aufrecht erhalten zu müssen.
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Es gelang nur die Verpflichtung von Männern, die für den Kriegsdienst untauglich waren. In manchen Orten wurden auch Frauen oder Hitlerjungen zum Dienst in der Feuerwehr herangezogen. In den jahren der Versorgungskrise nach dem Krieg standen auch die Freiwilliegn Feuerwehren vor der Aufgabe des Neuaufbaus, der in Affeln jedoch Dank mutivierten Nachwuchses und kpompetenter Führungsarbeit besonders in den 60er Jahren gelang. Der problemlose Anschluss der Affelner Wehr 1975 infolge der kommunalen Neuordnung an Neuenrade bedeutet keine Aufkündigung der Freundschaft mit den Wehren der Stadt Balve, mit denen sie ja durch die gemeinsame Aufgabenstellung verbunden bleibt.
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| (Steigerturm 1928) |
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Bei einer Rückschau erkennt man, wie sehr die Vielzahl der Einsatzaufgaben infolge des technischen Fortschritts gewachsen ist und analog dazu die Ausbildung erweitert und intensiviert werden musste. Für die Feuerwehrleute bedeutete das einen bedeutenden Freizeitverlust. Dienst in der Feuerwehr erscheint mehr und mehr als ein Anachronistisches Phänomen: Während die Interessenvertretungen der Bevölkerungsgruppen permanent um materialle Verbesserungen und Erleichterungen kämpfen, stellen Feuerwehrleute der Gemeinschaft Zeit und Kraft unentgeltlich zur Verfügung. Man versteht es, wenn man die Freude über das Gelingen bei Hilfeleistungen kennt. Sie in der Gemeinschaft mit Kameraden zu erleben, ist doppelter Gewinn.
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| (Löscheimer) |
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